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30 Jun 2010 46. Al-Ahqf

46. Al-Ahqáf


Offenbart vor der Hidschra. Dieses Kapitel enthält 35 Verse.


Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.


1. Há Mím.


2. Die Offenbarung des Buches ist von Allah, dem Allmächtigen, dem Allweisen.


3. Wir haben die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, nicht anders erschaffen als in
Weisheit und auf eine bestimmte Zeit; die aber nicht daran glauben, wovor sie gewarnt wurden, sie wenden
sich ab.


4. Sprich: «Wißt ihr, was das ist, was ihr anruft statt Allah? Zeigt mir, was sie von der Erde erschaffen haben.
Oder haben sie einen Anteil an den Himmeln? Bringt mir ein Buch herbei, das vor diesem (offenbart worden),
oder eine Spur von Wissen, wenn ihr wahrhaftig seid.»


5. Und wer ist irrender als jene, die statt zu Allah zu solchen beten, die sie nicht erhören werden bis zum Tage
der Auferstehung und die ihres Gebets nicht achten?


6. Und wenn die Menschen versammelt werden, werden sie ihre Feinde sein und ihre Anbetung verleugnen.


7. Und wenn ihnen Unsere deutlichen Zeichen vorgetragen werden, sagen die Ungläubigen von der Wahrheit,
wenn sie zu ihnen kommt: «Das ist offenkundige Zauberei.»


8. Sagen sie: «Er hat es erdichtet»? Sprich: «Wenn ich es erdichtet habe, ihr könnt mir nichts nützen wider
Allah. Er weiß am besten, in was für Reden ihr euch ergeht. Er genügt als Zeuge zwischen mir und euch. Und
Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.»


9. Sprich: «Ich bin keine neue Erscheinung unter den Gesandten, und ich weiß nicht, was mit mir oder mit
euch geschehen wird. Ich folge bloß dem, was mir offenbart ward; und ich bin nur ein aufklärender Warner.»


10. Sprich: «Saget mir, wenn dies von Allah ist, und ihr lehnt es ab, und ein Zeuge von den Kindern Israels hat
Zeugnis abgelegt von jemandem wie er. Er hat geglaubt, ihr aber seid allzu hoffärtig!» Allah weist dem
ungerechten Volk nicht den Weg.


11. Und die Ungläubigen sagen von den Gläubigen: «Wäre er (der Koran) etwas Gutes, sie hätten ihn nicht vor
uns erlangt.» Und da sie sich nicht leiten lassen durch ihn, sagen sie: «Dies ist eine alte Lüge.»


12. Und vor ihm war schon das Buch Moses', Führung und Barmherzigkeit; und dies hier ist ein Buch der
Bestätigung in arabischer Sprache, die zu warnen, die freveln, und eine frohe Botschaft denen, die Gutes tun -


13. Die da sprechen: «Unser Herr ist Allah», und danach fest bleiben - keine Furcht soll über sie kommen,
noch sollen sie trauern.


14. Sie sind des Gartens Bewohner; darin sollen sie weilen auf immer: eine Belohnung für das, was sie zu tun
pflegten.


15. Wir haben dem Menschen Güte gegen seine Eltern zur Pflicht gemacht. Seine Mutter trug ihn mit
Schmerzen, und mit Schmerzen gebar sie ihn. Und ihn zu tragen und ihn zu entwöhnen erfordert dreißig
Monate, bis dann, wenn er seine Vollkraft erlangt und vierzig Jahre erreicht hat, er spricht: «Mein Herr,
sporne mich an, dankbar zu sein für Deine Gnade, die Du mir und meinen Eltern erwiesen hast, und Rechtes
zu wirken, das Dir wohlgefallen mag. Und laß mir meine Nachkommenschaft rechtschaffen sein. Siehe, ich
wende mich zu Dir; und ich bin einer der Gottergebenen.»


16. Das sind die, von denen Wir die guten Werke annehmen, die sie getan, und deren üble Werke Wir
übersehen - unter den Bewohnern des Gartens, in Erfüllung der wahrhaftigen Verheißung, die ihnen verheißen
ward.


17. Der aber zu seinen Eltern spricht: «Pfui über euch! Verkündet ihr mir, daß ich auferstehen soll, obwohl
Geschlechter schon vor mir dahingegangen sind?» Und sie rufen beide zu Allah um Hilfe (und sprechen):
«Wehe dir, glaube! denn die Verheißung Allahs ist wahr.» Er aber antwortet: «Das sind nichts als Fabeln der
Alten.»


18. So sind die, gegen welche der Spruch (der Strafe) fällig ward, zusammen mit den Scharen der Dschinn und
der Menschen, die vor ihnen hingingen. Fürwahr, sie sind die Verlierenden gewesen.


19. Und für alle sind Stufen gemäß dem, was sie tun, auf daß Er ihnen ihre Taten voll vergelte; und kein
Unrecht soll ihnen widerfahren.


20. Und an dem Tage, wenn die Ungläubigen dem Feuer ausgesetzt werden: «Ihr habt eure guten Dinge im
Leben hienieden aufgezehrt, und ihr hattet Genuß daran. Heute nun sollt ihr mit der Strafe der Schmach
belohnt werden, weil ihr hoffärtig wart auf Erden ohne alles Recht, und weil ihr Empörer wart.»


21. Und gedenke des Bruders der Àd, da er sein Volk warnte bei den windgewellten Sandhügeln - und Warner
sind schon vor ihm gewesen und nach ihm - (und sprach): «Dienet Allah allein, denn ich fürchte für euch die
Strafe am Großen Tag.»


22. Sie sprachen: «Bist du zu uns gekommen, um uns von unseren Göttern abwendig zu machen? So bring
über uns, was du uns androhst, wenn du der Wahrhaftigen einer bist.»


23. Er sprach: «Das Wissen (darüber) ist einzig bei Allah. Ich richte euch nur das aus, womit ich gesandt
ward, jedoch ich sehe, ihr seid ein unwissendes Volk.»


24. Dann aber, als sie sahen, wie es sich ihren Tälern näherte gleich einer Wolke, sprachen sie: «Das ist eine
Wolke, die uns Regen geben wird.» «Nein, es ist vielmehr das, was ihr zu beschleunigen trachtetet - ein Wind,
in dem eine schmerzliche Strafe ist.


25. Er wird alles zerstören nach dem Befehl seines Herrn.» Und am Morgen wurden sie so, daß nichts mehr
blieb als ihre Wohnungen. Also belohnen Wir das schuldige Volk.


26. Wir hatten ihnen Gewalt gegeben über das, worüber Wir euch keine gegeben haben; und Wir hatten ihnen
Ohren und Augen und Herzen gegeben. Aber weder ihre Ohren noch ihre Augen noch ihre Herzen nützten
ihnen im geringsten, da sie die Zeichen Allahs leugneten; und das, worüber sie zu spotten pflegten, fiel auf
sie.


27. Wir haben bereits Städte rings um euch zerstört; und Wir haben die Zeichen von allen Seiten gezeigt,
damit sie sich bekehren.


28. Warum haben ihnen denn die nicht geholfen, die sie sich zu Göttern genommen hatten statt Allah (und die
sie Ihm) nahe bringen sollten? Nein, sie entglitten ihnen. Das war ihre Lüge und was sie zu erfinden pflegten.


29. Und (gedenke der Zeit) da Wir eine Schar Dschinn dir zuwandten, die den Koran zu vernehmen
wünschten; und als sie in seiner Gegenwart waren, sprachen sie: «Schweiget (und höret zu)», und als er zu
Ende war, kehrten sie warnend zurück zu ihrem Volk.


30. Sie sprachen: «O unser Volk, wir haben ein Buch gehört, das nach Moses herabgesandt ward, das
bestätigend, was schon vor ihm da ist; es leitet zur Wahrheit und zu dem geraden Weg.


31. O unser Volk, höret auf Allahs Rufer und glaubet an Ihn. Er wird euch eure Sünden vergeben und euch vor
qualvoller Strafe schützen.


32. Und wer nicht auf Allahs Rufer hört, der kann nicht auf Erden entrinnen, noch kann er Beschützer haben
außer Ihm. Solche sind in offenkundigem Irrtum.»


33. Haben sie nicht gesehen, daß Allah, Der die Himmel und die Erde erschuf und nicht müde ward durch ihre
Erschaffung, auch vermag, die Toten lebendig zu machen? Ja, wahrlich, Er vermag alle Dinge zu tun.


34. Und an dem Tage, wenn die Ungläubigen dem Feuer ausgesetzt werden: «Ist dies nicht die Wahrheit?» Sie
werden sprechen: «Ja, bei unserem Herrn.» Er wird sprechen: «So kostet nun die Strafe dafür, daß ihr
ungläubig wart.»


35. Gedulde dich denn, wie es die Gesandten taten, die standhaft waren und hochgesinnt; und sei nicht in Hast
ihretwegen. An dem Tage, an dem sie das schauen, was ihnen angedroht ward, wird ihnen sein, als hätten sie
nur eine Stunde von einem Tag verweilt. Eine Ermahnung! und niemand soll vernichtet werden als das
frevelnde Volk.



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des Verbandes Moslemischer StudentInnen der Oregon State University.



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