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30 Jun 2010 41. Fussilat

41. Fussilat


Offenbart vor der Hidschra. Dieses Kapitel enthält 54 Verse.


Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.


1. Há Mím.


2. Eine Offenbarung von dem Gnädigen, dem Barmherzigen.


3. Ein Buch, dessen Verse klar gemacht worden sind - es wird viel gelesen; es ist in fehlerloser Sprache - für
Leute, die Wissen besitzen.


4. Bringer froher Botschaft und Warner. Doch die meisten von ihnen kehren sich ab, so daß sie nicht hören.


5. Sie sprechen: «Unsere Herzen sind verhüllt gegen das, wozu du uns berufst, und in unseren Ohren ist
Taubheit, und zwischen uns und dir ist ein Vorhang. So handle, auch wir handeln.»


6. Sprich: «Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir ward offenbart, daß euer Gott ein Einiger Gott ist; so seiet
aufrichtig gegen Ihn und bittet Ihn um Verzeihung.» Und wehe den Götzendienern,


7. Die nicht die Zakat entrichten und die das Jenseits leugnen.


8. Die aber glauben und gute Werke tun, die werden einen nimmer endenden Lohn erhalten.


9. Sprich: «Leugnet ihr Den wirklich, Der die Erde schuf in zwei Zeiten? Und dichtet ihr Ihm Nebenbuhler
an?» Er nur ist der Herr der Welten.


10. Er gründete in ihr feste Berge, die sie überragen, und legte Überfluß in sie und ordnete auf ihr in richtigem
Verhältnis ihre Nahrung in vier Zeiten - gleichmäßig für die Suchenden.


11. Dann wandte Er Sich zum Himmel, welcher noch Nebel war, und sprach zu ihm und zu der Erde: «Kommt
ihr beide, willig oder widerwillig.» Sie sprachen: «Wir kommen willig.»


12. So vollendete Er sie als sieben Himmel in zwei Zeiten, und in jedem Himmel wies Er seine Aufgabe an.
Und Wir schmückten den untersten Himmel mit Leuchten, und als Schutz. Das ist der Ratschluß des
Allmächtigen, des Allwissenden.


13. Doch wenn sie sich abkehren, so sprich: «Ich habe euch gewarnt vor einem Unheil, gleich dem Unheil, das
die Àd und die Thamüd (erreichte).»


14. Da ihre Gesandten zu ihnen kamen von vorn und von hinten (und sprachen): «Dienet keinem denn Allah»,
da sprachen sie: «Hätte unser Herr es gewollt, Er würde zweifellos Engel herabgesandt haben. So lehnen wir
das ab, womit ihr gesandt worden seid.»


15. Was nun die Àd anlangt, so betrugen sie sich hoffärtig auf Erden ohne Recht und sprachen: «Wer ist
stärker als wir an Macht?» Konnten sie denn nicht sehen, daß Allah, Der sie erschuf, stärker an Macht war als
sie? Jedoch sie fuhren fort, Unsere Zeichen zu leugnen.


16. Darum sandten Wir gegen sie einen rasenden Wind durch mehrere unheilvolle Tage, auf daß Wir sie die
Strafe der Schmach in diesem Leben kosten ließen. Und die Strafe des Jenseits wird gewiß noch schmählicher
sein, und es wird ihnen nicht geholfen werden.


17. Und was die Thamüd anlangt, so wiesen Wir ihnen den Weg, sie aber zogen die Blindheit dem rechten
Weg vor, drum erfaßte sie das Unheil einer erniedrigenden Strafe um dessentwillen, was sie begangen.


18. Und Wir erretteten jene, die glaubten und Gerechtigkeit wirkten.


19. Und an dem Tage, da die Feinde Allahs zum Feuer versammelt werden allesamt, da werden sie in Gruppen
geteilt werden,


20. Bis daß, wenn sie es erreichen, ihre Ohren und ihre Augen und ihre Haut Zeugnis gegen sie ablegen
werden von dem, was sie zu tun pflegten.


21. Und sie werden zu ihrer Haut sprechen: «Warum zeugst du wider uns?» Sie wird sprechen: «Allah hat mir
Rede verliehen - Er, Der einem jeden Ding Rede verleiht. Und Er ist es, Der euch erstmals erschuf, und zu Ihm
seid ihr zurückgebracht.


22. Und ihr pflegtet (eure Sünden) nicht so zu verbergen, daß eure Ohren und eure Augen und eure Haut nicht
Zeugnis ablegten wider euch; vielmehr wähntet ihr, Allah wüßte nicht vieles von dem, was ihr zu tun pflegtet.


23. Und das, was ihr wähntet von eurem Herrn, hat euch ins Verderben geführt: so wurdet ihr die
Verlierenden.»


24. Wenn sie nun auszuhalten wagen, so ist doch das Feuer ihre Wohnstatt; und wenn sie um Gnade bitten, so
wird ihnen keine Gnade erwiesen werden.


25. Wir hatten Gefährten für sie bestimmt, die ihnen als wohlgefällig erscheinen ließen, was vor ihnen war und
was hinter ihnen war: und (so) ward der Spruch fällig gegen sie zusammen mit den Scharen der Dschinn und
der Menschen, die vor ihnen hingegangen waren. Gewiß, sie waren Verlorene.


26. Und die Ungläubigen sprachen: «Höret nicht auf diesen Koran, sondern macht Lärm darein, damit ihr die
Oberhand behaltet.»


27. Aber ganz gewiß werden Wir den Ungläubigen eine strenge Strafe zu kosten geben, und ganz gewiß
werden Wir ihnen ihre Schlimmsten Taten vergelten.


28. Das ist der Lohn der Feinde Allahs: das Feuer. Darin wird ihnen auf lange Zeit eine Wohnstatt sein - eine
Vergeltung dafür, daß sie Unsere Zeichen zu leugnen pflegten.


29. Und die Ungläubigen werden sagen: «Unser Herr, zeige uns jene der Dschinn und der Menschen, die uns
irreführten, damit wir sie mit unseren Füßen treten, so daß sie zu den Niedrigsten gehören.»


30. Die aber sprechen: «Unser Herr ist Allah», und dann standhaft bleiben - zu ihnen steigen die Engel nieder
(und sprechen): «Fürchtet euch nicht und seid nicht betrübt, sondern freuet euch des Paradieses, das euch
verheißen ward.


31. Wir sind eure Freunde in diesem Leben und im Jenseits. In ihm werdet ihr alles haben, was eure Seelen
begehren, und in ihm werdet ihr alles haben, wonach ihr verlangt -


32. Eine Gabe von einem Vergebungsreichen, Barmherzigen.»


33. Und wer ist besser in der Rede als einer, der zu Allah ruft und Gutes tut und spricht: «Ich bin einer der
Gottergebenen»?


34. Gut und Böse sind nicht gleich. Wehre (das Böse) mit dem ab, was das Beste ist. Und siehe, der, zwischen
dem und dir Feindschaft war, wird wie ein warmer Freund werden.


35. Aber dies wird nur denen gewährt, die standhaft sind; und keinem wird es gewährt als dem Besitzer großen
Seelenadels.


36. Und wenn dich ein Anreiz von Satan berührt, dann nimm deine Zuflucht bei Allah. Wahrlich, Er ist der
Allhörende, der Allwissende.


37. Unter Seinen Zeichen sind die Nacht und der Tag und die Sonne und der Mond. Werfet euch nicht vor der
Sonne anbetend nieder und auch nicht vor dem Mond, sondern werfet euch anbetend nieder vor Allah, Der sie
erschuf, wenn Er es ist, Den ihr verehren möchtet.


38. Wenn sie sich aber in Hochmut abwenden, so lobpreisen Ihn Nacht und Tag diejenigen, die deinem Herrn
nahe sind, und sie werden niemals müde.


39. Und unter Seinen Zeichen ist dies: daß du die Erde leblos und verdorrt siehst, doch wenn Wir Wasser auf
sie niedersenden, dann regt sie sich und schwillt. Er, Der sie belebte, wird auch die Toten sicherlich lebendig
machen, denn Er vermag alles zu tun.


40. Diejenigen, die Unsere Zeichen entstellen, sind Uns nicht verborgen. Ist etwa der, der ins Feuer geworfen
wird, besser als jener, der sicher hervorgeht am Tage der Auferstehung? Tut, was ihr wollt, denn Er sieht alles,
was ihr tut.


41. Diejenigen, die nicht an die Ermahnung glauben, wenn sie zu ihnen kommt (sind die Verlierenden). Und
fürwahr, es ist ein ehrwürdiges Buch.


42. Falschheit kann nicht daran herankommen, weder von vorn noch von hinten. Es ist eine Offenbarung von
einem Allweisen, Preiswürdigen.


43. Nichts anderes wird dir gesagt, als was schon den Gesandten vor dir gesagt ward. Dein Herr ist fürwahr der
Eigner der Verzeihung, aber auch der Eigner schmerzlicher Züchtigung.


44. Hätten Wir es als einen Koran in einer fremden Sprache gemacht, sie hätten gesagt: «Warum sind seine
Verse nicht klar gemacht worden? Wie! eine fremde Sprache und ein Araber!» Sprich: «Er ist eine Führung
und eine Heilung für die Gläubigen.» Doch diejenigen, die nicht glauben - in ihren Ohren ist Taubheit, und er
bleibt ihnen unsichtbar. Sie sind (wie) von einem weit entfernten Ort angerufen.


45. Und Wir gaben auch Moses die Schrift, doch dann entstand Uneinigkeit über sie. Wäre nicht ein Wort von
deinem Herrn zuvor ergangen, es wäre gewiß zwischen ihnen entschieden worden; aber wahrhaftig, sie sind in
beunruhigendem Zweifel über ihn (den Koran).


46. Wer das Rechte tut, es ist für seine eigene Seele; und wer Böses tut, es ist wider sie. Und dein Herr ist
niemals ungerecht gegen die Diener.


47. Ihm allein ist das Wissen um die «Stunde» vorbehalten. Keine Früchte kommen aus ihren Hüllen hervor,
und kein Weib empfängt oder gebiert, wenn nicht mit Seinem Wissen. Und an dem Tage, da Er ihnen zurufen
wird: «Wo sind Meine Nebengötter?», da werden sie sprechen: «Wir gestehen Dir, keiner von uns ist Zeuge.»


48. Und alles, was sie zuvor anzurufen pflegten, wird sie im Stiche lassen, und sie werden einsehen, laß sie
keine Zuflucht haben.


49. Der Mensch wird nicht müde, Gutes zu erbitten; doch wenn ihn Übel berührt, dann verzweifelt er, wird
hoffnungslos.


50. Und wenn Wir ihn Unsere Barmherzigkeit kosten lassen, nachdem ihn ein Leid betroffen hat, so sagt er
sicherlich: «Das gebührt mir; und ich glaube nicht, daß die "Stunde" kommen wird. Doch wenn ich zu meinem
Herrn zurückgebracht werden sollte, dann würde ich gewiß das Beste bei Ihm finden.» Aber Wir werden den
Ungläubigen wahrlich alles ankündigen, was sie getan, und Wir werden sie sicherlich harte Strafe kosten
lassen.


51. Wenn Wir dem Menschen Gnade erweisen, dann kehrt er sich ab und geht seitwärts; doch wenn ihn Übel
berührt, siehe, dann beginnt er lange, lange Gebete zu sprechen.


52. Sprich: «Besinnt euch: Wenn es von Allah ist und ihr glaubt nicht daran - wer ist irrender als einer, der
weit weg ist?»


53. Bald werden Wir sie Unsere Zeichen sehen lassen überall auf Erden und an ihnen selbst, bis ihnen
deutlich wird, daß es die Wahrheit ist. Genügt es denn nicht, daß dein Herr Zeuge ist über alle Dinge?


54. Höret! sie sind im Zweifel über die Begegnung mit ihrem Herrn. Siehe, Er umfaßt alle Dinge.



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des Verbandes Moslemischer StudentInnen der Oregon State University.



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